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Transmaterielle Katalysatoren

Hinter dem Begriff der “Transmateroiellen Katalysatoren” steht die Vorstellung, dass Information von einem Ausgangsmaterial auf Trägermaterialien übertragen werden, von diesen für ein bestimmte Zeit gespeichert und danach auf Lebewesen übertragen werden können, um dort die für das Ausgangsmaterial typischen Wirkungen auszulösen. Diese Hypothese ist oft mit der Idee verbunden, dass Wasser sich besonders als ein solcher Träger oder Übermittler von biologisch wirksamer Information eigne. Diese Konzepte sind sehr alt und gehen mindestens auf die mittelalterlichen Alchemisten zurück. In früheren Zeiten waren sie in der Regel mit der Vorstellung verbunden, eine feldartige „Lebensenergie“ sei der eigentliche Träger und Überträger solcher Informationen, und es gebe Materialien mit besonderer Affinität zu dieser Lebensenergie, allen voran das Wasser, die sich deshalb besonders eignen, durch Übertragung von den Lebensenergiefeldern solche Informationen aufgeprägt zu erhalten. Roland Plocher und Professor Dr.Arnim Bechmann vom Zukunfts-Zentrum Barsinghausen (Bechmann, 1997a,c,d, 1998, 1999) - der Schöpfer des Begriffes „Transmateriale Katalysatoren“, mit dem heute solche Informationsträger bezeichnet werden – beziehen sich z.B. auf die „Orgon-Energie“-Theorie des Psychoanalytikers Wilhelm Reich (1897-1957). Diese steht in einer langen Tradition von Lebensenergiekonzepten, die vom „Mana“ der Primitiven, dem chinesischen „Chi“, dem indischen „Prana“ und dem „Äther“ und dem „Pneuma“ der antiken Naturphilosophen über den „Mercurius“ der Alchemisten, Newtons „Etheric Fluid“ und Descartes’ „Fluidum“, Friedrich Hoffmanns, Immanuel Kants, Johann Gottfried Herders und Friedrich Wilhelm Schellings „Weltäther“ bis zu Franz Anton Mesmers „animalem Magnetismus“ und Baron Karl von Reichenbachs „Od“ reicht (Bischof, 1999, 2000).

 In der Radiästhesie, deren Gedankengut hier ebenfalls mitspielt, lebt die ebenso alte Vorstellung weiter, dass von jedem Objekt und Lebewesen eine Kraft, ein „Fluidum“ ausgehe, aus dessen Eigenschaften man die Art des Objektes und seinen Zustand erkennen könne (Bischof, 1987-88). Diese Kraft, die natürlich die Lebenskraft ist, wurde schon früh auch mit Elektrizität in Verbindung gebracht. Diese Vorstellung bildete die Grundlage von Orakelmethoden und der Praktiken der Alchemie, lange bevor die Wissenschaft heutige chemischen Elemente entdeckte. In einer Zeit, als Physik und das was heute als „Paraphysik“ gilt, noch nicht so scharf unterschieden wurden, diente sie auch in der Radiästhesie als Ausgangsbasis für die Identifikation von Stoffen. So war z.B. Alberto Fortis, italienischer Ex-Priester und Sekretär des wissenschaftlichen „Nationalinstitutes von Italien“, Ende des 18.Jahrhunderts überzeugt, dass jedes Metall vom radiästhetischen Pendel durch ein ganz bestimmtes Schwingungsmuster identifiziert werden könne. Der bekannte Physiker der Romantik, Johann Wilhelm Ritter (1776-1810),  Entdecker des UV-Lichts und Erfinder der Trockenzellenbatterie, gelangte nach unzähligen Experimenten ebenfalls zum Schluss, dass das Pendel über bestimmten Substanzen fast immer bestimmte spezifische Schwingungsmuster zeige, woraus er ableitete, dass jede Art von Materie eine Art von „Signatur“ trage, die mit diesem Instrument ablesbar sei. Mit anderen Vertretern der Romantik sah Ritter dies als Ausdruck der grundlegenden Polarität einer universalen „Lebenskraft“, von der sich alle mechanischen, chemischen, elektrischen und magnetischen Erscheinungen ableiteten. Ritters Versuche mit dem Pendel wurden vom Dresdner Chemieprofessor Johann Karl Bähr fortgeführt, der 1861 in seinem Buch „Der dynamische Kreis“ ein Periodensystem aller damals bekannten chemischen Elemente und zusammengesetzten Substanzen aufstellte, das allein auf Grund radiästhetischer Forschung erstellt worden war.

            Eine moderne, ins Gedankengut der Elektronik übertragene Form der Radiästhesie ist die „Radionik“ (Bischof, 1987-88), die auf dem Konzept beruht, nicht nur für jedes chemische Element, sondern im Prinzip für jedes existierende, ja selbst gedachte Ding lasse sich eine numerische „Signatur“, sozusagen eine „Schwingungszahl“, ermitteln, die für dieses Ding stehen kann, mit ihm verbindet, sowie seine Eigenschaften trägt und vermitteln kann. So werden z.B. durch ein Radionik-Gerät kennzeichnende Zahlen für Medikamente oder andere Substanzen ermittelt, die in seinem „Messbecher“ liegen, mit denen dann an Stelle der betreffenden Substanz Patienten behandelt werden. Auf einem verwandten Prinzip beruht die von vielen Heilpraktikern verwendete „Bioresonanz“-Methode.

 

            Natürlich gehört auch die Homöopathie hierher, nach deren Begründer Samuel Hahnemann (1755-1843) eine „Verstimmung der Lebenskraft“ Ursache der Krankheiten ist und der mit seinen „Hochpotenz“-Medikamenten dieselbe Art von „geistartiger, virtueller  Dynamis“ auf den Patienten zu übertragen und dessen Lebenskraft damit umzustimmen glaubte. Die Homöopathie war auch der Anlass dafür, dass in der sogenannten „Benveniste-Affäre“ 1988 die Möglichkeit einer Informationsspeicherung im Wasser und einer generellen nichtmateriellen Katalyse von biologischen Wirkungen in die wissenschaftliche Aufmerksamkeit rückte. Damals veröffentlichte der französische Immunologe Jacques Benveniste in der Zeitschrift „Nature“ eine Arbeit, an der ausserdem Wissenschaftler aus Israel, Italien und Kanada beteiligt waren und die grosses Aufsehen erregte (Davenas et al., 1988). Benveniste hatte in seinen Experimenten festgestellt, dass eine Lösung von Antikörpern selbst bei einer Verdünnung von 1 zu 10120 noch die für diese Antikörper typische Abwehrreaktion bei weissen Blutzellen auslöste, obwohl bei dieser Verdünnung gar keine Antikörper mehr im Wasser sein konnten. Die französischen Versuche waren von den anderen Forschergruppen bestätigt worden. Benveniste schloss daraus, dass Wasser eine Erinnerungsfähigkeit haben könnte. Obwohl diese Art von Untersuchungen keineswegs neu waren – Homöopathieforscher hatten bereits seit mehr als 50 Jahren immer wieder ähnliche Resultate erhalten und publiziert – brach ein Sturm in Wissenschaft und Presse los, Benveniste wurde Betrug oder zumindest Selbsttäuschung unterstellt und das Thema war wieder einmal für eine Weile für die Forschung tabu, wenn man als Wissenschaftler keine Schwierigkeiten haben wollte.

Dabei hatten auch Physiker und Physikochemiker bereits seit langem gezeigt, dass Wasser eine innere (supramolekulare) Struktur hatte, die vermutlich der Grund für seine anomalen Eigenschaften ist, ohne die es kein Leben auf der Erde gäbe (Franks, 2000). Viele Wissenschaftler hatten schon vermutet, diese Wasserstruktur könnte die Grundlage für eine mögliche Informationsfähigkeit dieser wissenschaftlich immer noch nicht völlig verstandenen Substanz sein (Bischof & Rohner, 1992). Bereits in den 60er Jahren hatte der russische Physiker Willi Iwanowitsch Klassen die Magnetisierung von Wasser erforscht und eine biologisch wirksame Veränderung der Wasserstruktur unter dem Einfluss der Magnetfelder festgestellt (zur elektromagnetischen Wasserbehandlung siehe BUWAL, 1999). Später wurden unzählige weitere Methoden zur Beeinflussung der Wasserstruktur gefunden und erforscht, so z.B. verschiedene Arten mechanischer Behandlung, wie Verschüttelung und Verwirbelung, akustische und elektromagnetische Verfahren, Behandlung mit Licht und Lasern, die Zugabe bestimmter Substanzen und die Elektrolyse.

Während seine Versuche von 1988 unterdessen von Prof.Madeleine Ennis von der Queens University in Belfast (Nordirland) sowie weiteren Labors in Italien, Belgien und Holland bestätigt worden sind (Milgrom, 2001), arbeitet Benveniste selbst seit Jahren an einer Methode, die er „Digital Biology“ nennt und mit der er glaubt, „die spezifische Aktivität von biologisch-aktiven Molekülen und die immunologische Signatur von Viren und Bakterien mit Hilfe einer Computer-Soundkarte wie Musik auf Diskette aufnehmen“ und damit bei Lebewesen exakt die Wirkung des betreffenden Stoffes auslösen zu können. Die Information lasse sich sogar über Telefon oder Internet übermitteln und bleibe dennoch wirksam (Benveniste, 1993, 1999; Benveniste et al., 1994, 1999; siehe auch http://www.digibio.com).

 

        Eine andere Art von elektromagnetischer Informationsübertragung wurde in den 70er Jahren von den Ärzten Dr.Joachim Prinz und Dr.Walther Gohrenflos entwickelt, die auf sogenannten „Vektorpotentialen“ beruht. Diese entstehen, wenn zwei Magnetfelder sich so überlagern, dass ein „Nullfeld“ entsteht und im betreffenden Raumbereich nur noch die Potentiale vorhanden sind (Bischof, 1998). In diesem Nullfeld soll es möglich sein, Informationen beliebiger Art auf ein Trägermaterial zu übertragen. Die Methode wurde später von Werner Kropp zur Grundlage für die Herstellung seiner „Wekroma“-Präparate gemacht. Ähnliche Versuche wurden auch von den englischen Wissenschaftlern Cyril W.Smith, Mae-Wan Ho und Roger Taylor (letzterer mit negativem Resultat) und vom Amerikaner Glen Rein durchgeführt.

Neben Vektorpotentialen, die keine Kraftfelder wie das magnetische und das elektrische Feld, sondern eine Art Informationsfelder sind, kennt die Wissenschaft eine Reihe solcher neuartiger Felder, die meist aus Erweiterungen der elektromagnetischen Theorie hervorgehen und teilweise auch experimentell belegt sind. Sie könnten für eine Erklärung der „Transmateriellen Katalysatoren“ herangezogen werden (Bischof, 1998, 2000a,b).

(Text von  Marco Bischof, copyright © 2004. Alle Rechte vorbehalten. Abdruck oder Vervielfältigung jeglicher Art nur mit schriftlicher Erlaubnis des Autors)

 

 

Das Konzept der Transmaterialen Katalysatoren (TMK) - Ein Beitrag zur Erklärung der MORA
Bioresonanztherapie?

Zukunfts-Zentrum Barsinghausen
A. Bechmann
TMK-003.pdf

Das morphische Feld – eine tragfähige Forschungshypothese ?
Dürr, H.P., Gottwald, F.-T. (Hrsg.): Rupert Sheldrake in der Diskussion. Scherz, Bern-München, 141-158.
A. Bechmann

Transmateriale Katalysatoren - Neue Impulse für eine Energiemedizin?
Zukunfts-Zentrum Barsinghausen
A. Bechmann
TMK-004.pdf

Wegweiser zum theoretischen Verständnis der Wirkung radionischer und bioresonanztechnischer
Geräte

Zukunfts-Zentrum Barsinghausen
A. Bechmann
TMK-008.pdf

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