Technologien

 

Hydrokatalytische Wasserstofftechnologien

Zu den vielversprechendsten der unkonventionellen Energieerzeugungsverfahren gehören mit Sicherheit die Wasserstoff erzeugenden oder verwendenden Verfahren. Bereits Jules Verne prophezeite ja im Jahre 1874, am Höhepunkt des „Kohlezeitalters“, in seinem Buch „Die geheimnisvolle Insel“, dass „Wasser die Kohle der Zukunft“ sei. Heute gilt die Wasserstoffnutzung als geeignetster Kandidat zur Ablösung der fossilen Energieträger. In Form der Brennstoffzelle ist sie bereits als „Technologie der Zukunft“ anerkannt und steht kurz vor der allgemeinen Einführung, vor allem in Form der Brennstoffzelle, und so sollte man denken, dass man sie im Grunde nicht mehr als unkonventionell bezeichnen kann. Konventionelle Wasserstofftechnologien, mit ihnen die Brennstoffzelle, besitzen jedoch einige Nachteile und sind noch nicht als wirkliche Lösung unserer Energieprobleme zu betrachten. Die hier aufgeführten unkonventionellen Wasserstoffverfahren erreichen die gleichen oder bessere Resultate mit viel einfacheren Mitteln, geringerem Aufwand, höherer Effizienz (Overunity-Effekt) und weiteren Vorteilen. Besonders interessant ist das „Brownsche Gas“, eine nichtexplosive Mischung von Wasserstoff und Sauerstoff, die mit Vorteil manche Wasserstoffanwendung ersetzen kann. 

            Wasserstoff, das häufigste Element im Universum, hat eine Reihe von Vorteilen als Brennstoff und Energieträger. Es ist billig, hat einen hohen Energiegehalt und verbrennt mit hohem Wirkungsgrad (sein – unterer -  Heizwert ist 120 kJ/g, im Gegensatz zu den 44,5 kJ/g von Benzin) und geringen Emissionen (neben Wasserdampf nur geringfügige Mengen Stickoxide, aber keine Kohlenwasserstoffe, kein Kohlenmonoxid und nichts vom Treibhausgas Kohlendioxid, keine Schwefeloxide). Vor allem da, wo Wasserkraft oder Sonnenenergie reichlich vorhanden sind, elektrischer Strom jedoch in grösseren Mengen nicht gebraucht werden kann, eignet sich Wasserstoff auch als ideales Energietransportmittel. Im Prinzip sind Wasserstofftechnologien bereits seit den 1980er Jahren anwendungsreif (Peavey, 1988). Was die Brennstoffzelle betrifft, so sind einzelne grosse Ausführungen der 1839 von William Grove erfundenen Brennstoffzelle in Form von Grosskraftwerken wie auch in Krankenhäusern bereits in Betrieb, kleinere Ausführungen für den Gebrauch in Privathäusern werden bald folgen, und ihre Nutzung beim Antrieb von Autos steht kurz vor der Einführung und wird vor allem von Ford und DaimlerChrysler gefördert. BMW beschäftigt sich mit der Kryospeicherung (flüssig bei -253 Grad Celsius) und dem Wasserstoff-Verbrennungsmotor.

Doch selbst Professor Ferdinand Panik, der Leiter des Brennstoffzellen-Projektes von DaimlerChrysler, räumt ein, dass es Probleme geben wird, genügend regenerativ erzeugten Wasserstoff bereitzustellen (N.N., 2000). Denn ökologisch sinnvoll ist die Brennstoffzelle nur, wenn sie mit solchem Wasserstoff betrieben wird. Zwar werden im Verkehr selbst keine Schadstoffe emittiert, doch Wasserstoff, der mit Strom aus einem Kohlekraftwerk produziert wird, belastet die Atmosphäre nach wie vor mit Kohlendioxid. Die Umwelt hätte nichts gewonnen. Obwohl genau das am meisten propagiert wird, eignet sich nach Lohbeck & Hubmann (2000) von Greenpeace die Brennstoffzelle „nach Einschätzung nahezu aller Experten für den Einsatz im Auto von allen denkbaren Möglichkeiten am wenigsten“. Die Wasserstoff-Euphorie, die in den letzten Jahre erzeugt worden sei, habe den Zweck, zu suggerieren, mit Wasserstoff und Brennstoffzelle sei, was das Auto betrifft, sei die Lösung der Umweltprobleme zur Hand, und so den Druck zur Reduktion des Benzinverbrauchs von der Autoindustrie zu nehmen. Während für stationäre Anwendungen (von kombinierter Wärme-Kraft-Erzeugung in Block- oder Grosskraftwerken bis zum Betrieb kleiner Elektrogeräte) der Einsatz der Brennstoffzelle sinnvoll sei, sei er für Autos fragwürdig. Der hohe Wirkungsgrad, der bei der Argumentation der Autoindustrie im Vordergrund steht, sei zwar Tatsache, aber dies sei aus ganzheitlicher Sicht irrelevant. Es müsse die ganze Kette vorgelagerter Prozesse mit betrachtet werden. Ob der Wasserstoff aus Benzin oder aus Methanol oder Biogas hergestellt werde, die Umwandlung dieser Brennstoffe in Wasserstoff , der dann verbrannt wird, komme einer Energievernichtung gleich, wenn man bedenke, dass dazu kostbarer Strom verwendet wird und die Energiedichte des Produktes nur noch einen Bruchteil derjenigen des Ausgangsstoffes betrage. Fazit der Greenpeace-Vertreter ist, die Wasserstofferzeugung  aus Strom, ob aus fossilen oder regenerativen Quellen, bleibe sinnlos, „wenn es nicht völlig neue und derzeit noch gänzlich unbekannte Methoden zur Herstellung von Wasserstoff geben sollte“. Vor diesem Hintergrund ist die Suche nach effizienterer Verbrennung von Wasserstoff mit geringem Aufwand an Elektrizität, oder noch besser direkter Energierzeugung aus Wasserstoff ohne Verbrennung, zu verstehen, aus der die hier vorgestellten Verfahren hervorgegangen sind.

 

Einige Systeme verwenden konventionelle Elektrolyse in flüssiger Phase (Energieverbrauch min. 7-8 kWh/m3, Effizienz max. 40%). Viel effizienter ist aber Niederdruck-Plasmaentladungs-Hydrolyse in Gasphase (Wasserdampf) mit Energieverbrauch von 3,5-4,00 kWh/m3 und einer Effizienz, die um einige Grössenordnungen grösser ist. Sie eignet sich auch sehr für Anwendung in Kraftfahrzeugen, da nur kleine einfache Apparate mit wenig Metall und hoher Produktivität erforderlich sind. Besonders effizient ist dieses Verfahren bei Verwendung von gepulsten Entladungen.

Anomalous Information Storage in Water: Spectroscopic Evidence for Non-Quantum Informational Transfer.
Shaw, M, Albertson, M. (eds.): Proceedings of the International Symposium on New Energy, Denver, Colorado, April 25-28, 1996. International Academy for New Science, Fort Collins, Colorado, USA, S. 365-370.
Glen Rien, William A. Tiller
Rien_Anomalous-Information.PDF

Dances with Protons - Ferroelectric Inscriptions in Water and Ice are Relevant to some Cold Fusion and Energy Systems.
Infinite Energy, Vol.8, No.44 (July / August 2002), S.64-70.
Mitchell R. Swartz
Schwartz_Dances-with-Protons.PDF

Materials Properties of Water Related to Electrical and Gravitational Interactions.
Infinite Energy, Vol. 8, No. 44 (July / August 2002), S.58-63.
Gary Christopher Vezzoli
Vezzoli_Materials-Properties.PDF

Speculative Interpretation of Over-Unity Experiments involving Water Electrolysis
Infinite Energy, Nr.10 (Sept.-October 1996), S.61-62
John O'M. Bockris
Bockris_Speculative-Interpret.PDF

Wasserstoff - Alternativkraftstoff im Auto
Konstruktiver Fortschritt in Medizin, Technik, Forschung, raum&zeit Verlag (1983),
ISBN 3-89005-000-X, S. 150-157.
Walter Peschka
Peschka_Wasserstoff-Alternativst.PDF

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